Systemprüfung fehlgeschlagen!
Diese Website verwendet JavaScript.
In Ihrem Browser ist dies nicht aktiviert.
Oder es kam zu einem Fehler in der Verarbeitung.
In diesem Fall aktualisieren Sie ihren Browser, um die Seite neu zu laden.

Ärztekammer Sachsen-Anhalt würdigt ärztliches Engagement:

Mittel gegen den Ärztemangel in Sachsen-Anhalt

Pressemitteilung vom 11. Mai 2012

Magdeburg/Ärztekammer. Der im Land Sachsen-Anhalt zunehmende Hausärztemangel schreit nach Gegenregulation. Bereits heute fehlen laut Kassenärztlicher Vereinigung Sachsen-Anhalt schon ca. 300 Hausärzte zwischen Arendsee und Weißenfels. Dabei ist die Talsohle längst noch nicht erreicht.

Auf Initiative von drei engagierten Hausärzten der Region Börde-Harz, Herrn Dipl.- Med. Stefan Andrusch aus Halberstadt, Frau Doreen Steinke aus Oschersleben und Herrn Henrik Straub aus Derenburg, wurde am 09.05.2012 zur Gründung des regionalen Weiterbildungsverbundes Allgemeinmedizin nach Halberstadt geladen. Anwesend waren neben dem ärztlichen Geschäftsführer der Ärztekammer Sachsen-Anhalt, Herrn Dr. med. Rüdiger Schöning, die Leiterin der Hauptabteilung Sicherstellung der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt, Frau Silke Brumm und weiterhin Krankenhausvertreter der Einrichtungen in Neindorf, Wernigerode und Halberstadt sowie 17 Hausärzte und ein Arzt in Weiterbildung.

In Anlehnung an die bereits bestehenden Verbundweiterbildungen Halle/Saalekreis, Magdeburg und Stendal zielt der Verbund darauf ab, bereits schon den Medizinstudenten den Beruf des Hausarztes in all seinen Facetten nahe zu bringen. Nach dem Staatsexamen sollen sich möglichst viele junge Ärztinnen und Ärzte für eine Weiterbildung in der Allgemeinmedizin entscheiden. Auch soll sich die Attraktivität der Weiterbildung in diesem Fach soweit erhöhen, dass die Entscheidung für den zukünftigen Beruf positiv beeinflusst wird. Sachsen-Anhalt befindet sich in der prekären Lage, dass von drei frei werdenden Hausarztsitzen nur zwei besetzt werden können.

Unter dem Schirm der KOSTA (Koordinierungsstelle zur Weiterbildung in der Allgemeinmedizin) sollen die in Weiterbildung befindlichen Ärztinnen und Ärzte über den gesamten Weg ihrer Weiterbildung bis zur Facharztprüfung begleitet und in jeglicher Weise unterstützt werden. Dabei spielt die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten eine wichtige Rolle, um auch in Zukunft den Patienten eine auf hohem Niveau stehende hausärztliche Versorgung anbieten zu können.

Über den zu erwartenden Erfolg des Verbundes fasst Herr Dipl.-Med. Andrusch zusammen: "Ob uns das gelingt, wissen wir nicht, aber sehr wohl, was passiert, wenn wir nichts tun".

Weitere Informationen unter www.KOSTA-LSA.de